Vitreoretinale Chirurgie (Netzhautchirurgie)

Die Vitreoretinale Chirurgie erfordert einen erfahrenen Chirurgen und gute Krankenhausausstattung, deshalb verwenden wir die neusten medizinischen Geräte. Alle notwendigen intraokularen Eingriffe und Behandlung werden in kürzester Zeit durchgeführt.

Was ist die Vitreoretinale Chirurgie (Netzhautchirurgie)?

Die Vitreoretinale Chirurgie (Netzhautchirurgie) ist ein Eingriff bei dem der Glaskörper (vitreus), welcher eine gallertartige, transparente Masse im Hohlraum des Auges ist, entfernt werden kann, so dass die Erkrankung auf der Netzhaut chirurgisch behandelt werden kann.

Bei welchen Erkrankungen wird diese Chirurgie angewendet?

Zu den häufigsten Indikationen zählen diabetische Retinopathie, Netzhautablösung, Glaskörperblutungen und Makulaloch.

Sie können sich die folgenden Videos zu diesem Thema ansehen. In einigen Videos wird zwar nur die Krankheit beschrieben, die verwendeten chirurgischen Methoden fallen jedoch auch in den Bereich der Vitrektomie.

 

Wie wird es angewendet?

Die Vitreoretinale Chirurgie (Netzhautchirurgie), welche unter Vollnarkose oder lokaler Betäubung erfolgt, dauert etwa 90 bis 120 Minuten. Die Operation kann mit oder ohne Nähte durchgeführt werden, man erreicht über 3 Einschnitte von ungefähr 0,5 mm den hinteren Teil des Auges. Nachdem das Gel (Glaskörper) im Hohlraum des Auges mit einem Fühler entfernt wird, der in einer Minute etwa 5000 Schnitte machen kann, erfolgt der Eingriff zur Beseitigung des Netzhautproblems. Während der OP wird in das Auge Serum, Gas oder Silikon zugeführt und ggbfs. den Patienten nach der Behandlung eine bestimmte Liegeposition für eine begrenzte Zeit empfohlen. Patienten, denen Gas ins Auge zugeführt wurde, dürfen keine Flugreise machen. Bei Patienten, bei denen Silikonfett in das Auge zugeführt wurde, muss dieser nach einer Weile wieder entnommen werden.

Wie hoch ist die Erfolgsrate?

Der wesentliche Faktor, der den Erfolg dieser OP bestimmt, ist Typ und Ausmaß des Netzhautproblems. Es kann vorkommen, dass die Verbesserung des Sehvermögens lange dauert oder nicht im erwarteten Ausmaß erzielt werden kann. Es ist zu beachten, dass in einigen Fällen mehr als ein Eingriff erforderlich sein kann.